Tag-Archiv für 'resignation'

Das falsche Spiel

Diese Lyrik zielte inhaltlich mal auf die vorletzte „Strophe“ meiner Gedanken der Einsamkeit. Sie kann aber (und will wohl) auch metaphorisch verstanden werden.

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Changing Mind Paradigms

In meinem letzten Beitrag ging es noch hauptsächlich um das allgemeine Schulsystem. Dass die dort angesprochenen Probleme nicht nur Schulen, sondern auch Hochschulen betreffen, sollte bekannt sein. Wie schlecht es jedoch um die StudentInnenschaft steht, offenbart sich beispielhaft an dem Kommentar eines Studenten, der als Reaktion auf einen Artikel der Politologin Christiane Florin (ebenfalls) auf zeit.de veröffentlicht wurde. (mehr…)

Gedanken der Einsamkeit

Diese Art Reflexion stellt eine Momentaufnahme dar. Eine Momentaufnahme des Versuchs meine eigenen Gedanken und Gefühle von Einsamkeit irgendwie zu fassen.

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alle Menschen sind total bescheuert. (mehr…)

Between Resignation und Restvernunft

Ein halbes Jahr habe ich nichts mehr auf diesem Blog veröffentlicht. Vieles, worüber ich mich eventuell hätte auslassen können, schien mir die Aufregung nicht wert, kommentiert zu werden und manchmal fehlte auch einfach die Zeit. Seit November 2010 existiert bea.blogsport.de jetzt schon – die Zeit vergeht schnell. Wohin die Reise gehen sollte, wusste ich damals nicht so genau, nur, dass es mich immer wieder drängte, etwas zu schreiben, was dann nicht kurz darauf für alle Ewigkeit in der Schreibtischschublade verschwinden würde. Thematisch sollte es irgendwie um „das Politische“ und das, was man gemeinhin „Gesellschaft“ nennt, gehen. Dabei war es mir immer wichtig Kritik zu üben, das Spannungsverhältnis zwischen Emanzipation und Knechtschaft im Blick zu behalten.

Werde ich in Zukunft hin und wieder mal Zeit und Muse finden, über das ein oder andere etwas zu schreiben, so wird sich der Charakter des Geschriebenen wohl ein wenig ändern. Die Stoßrichtung wird zwar die gleiche bleiben, der Begriff des Politischen wird soch jedoch öffnen, so dass auch für scheinbar andere Bereiche mehr Platz bleibt. Zu nennen wäre hier vielleicht sowas wie Kunst im weitesten Sinne, aber auch kleinere, um so subjektivere Kommentare zu irgendwelchen unwichtigen Dingen bis hin zu eher persönlichen, dadurch jedoch nicht weniger politischen Themen oder auch Verlinkungen von anderen Blogartikeln, die mir gefallen.

Und warum ich das jetzt hier so darlege? Vermutlich nur, um selber besser zu verstehen, was hier vielleicht noch so passieren wird. Bis dahin viel Durchhaltevermögen mir und allen, die das lesen sollten.

20 Jahre Pogrom von Hoyerswerda

Das Pogrom
Heute vor 20 Jahren began in Hoyerswerda das wohl erste Pogrom in der Geschichte Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Die Kleinstadt Hoyerswerda galt bis zum Fall der Mauer und dem Niedergang der DDR als dessen sozialistische Modell- und Vorzeigestadt. Damals lebten hier noch etwa 70.000 EinwohnerInnen, darunter ca. 230 Flüchtlinge und Asylsuchende sowie rund 200 VertragsarbeiterInnen aus Mosambik und Vietnam. Die Ausschreitungen, die eindeutig als Pogrom beschrieben werden können, richteten sich gegen beide als „Ausländer“ markierte Gruppen und dauerten ganze sieben Tage lang – vom 17.09. bis zum 23.09.1991. (mehr…)