Archiv für Mai 2012

Gedanken der Einsamkeit

Diese Art Reflexion stellt eine Momentaufnahme dar. Eine Momentaufnahme des Versuchs meine eigenen Gedanken und Gefühle von Einsamkeit irgendwie zu fassen.

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alle Menschen sind total bescheuert. (mehr…)

„We were used to dance“

Heute ist der 08. Mai.
Aus diesem Anlass war ich heute abend auf einer sehr Veranstaltung, auf welcher der Shoah und der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft gedacht werden sollte. Auch wenn man sich dem Unbeschreiblichen und Unbegreifbaren wohl nie wird vollkommen nähern können, waren es zwei sehr bewegende und – soweit irgendwie möglich – würdige Stunden. Ich bin zwar nicht fähig zu beschreiben, wie der Abend aussah, ohne ihn zu verfälschen und ihm somit das zu nehmen, was er dort mühevoll versucht wurde aufzubauen. Aber ich wollte doch zumindest, dass dieser Tag und eben auch dieser Abend erwähnung findet. Eines der musikalischen Stücke, die dort u.a. vorgebracht wurden, wollte ich gerne ebenfalls „beitragen“, aber auch das – ein Stück aus dem Gedenkkomplex gewissermaßen herauszureißen – scheint mir nicht angebracht.
Ob folgendes nun angebracht ist, weiß ich nicht zu beurteilen, doch bin ich (wieder) darauf gestoßen beim Durchstöbern des Internets nach Liedern, die in Konzentrationslagern komponiert wurden – wie z.B. sehr viele in Theresienstadt / Terezín. Ich muss immer wieder weinen, wenn ich es sehe:


I Will Survive – Dancing Auschwitz von Honk4joy

Between Resignation und Restvernunft

Ein halbes Jahr habe ich nichts mehr auf diesem Blog veröffentlicht. Vieles, worüber ich mich eventuell hätte auslassen können, schien mir die Aufregung nicht wert, kommentiert zu werden und manchmal fehlte auch einfach die Zeit. Seit November 2010 existiert bea.blogsport.de jetzt schon – die Zeit vergeht schnell. Wohin die Reise gehen sollte, wusste ich damals nicht so genau, nur, dass es mich immer wieder drängte, etwas zu schreiben, was dann nicht kurz darauf für alle Ewigkeit in der Schreibtischschublade verschwinden würde. Thematisch sollte es irgendwie um „das Politische“ und das, was man gemeinhin „Gesellschaft“ nennt, gehen. Dabei war es mir immer wichtig Kritik zu üben, das Spannungsverhältnis zwischen Emanzipation und Knechtschaft im Blick zu behalten.

Werde ich in Zukunft hin und wieder mal Zeit und Muse finden, über das ein oder andere etwas zu schreiben, so wird sich der Charakter des Geschriebenen wohl ein wenig ändern. Die Stoßrichtung wird zwar die gleiche bleiben, der Begriff des Politischen wird soch jedoch öffnen, so dass auch für scheinbar andere Bereiche mehr Platz bleibt. Zu nennen wäre hier vielleicht sowas wie Kunst im weitesten Sinne, aber auch kleinere, um so subjektivere Kommentare zu irgendwelchen unwichtigen Dingen bis hin zu eher persönlichen, dadurch jedoch nicht weniger politischen Themen oder auch Verlinkungen von anderen Blogartikeln, die mir gefallen.

Und warum ich das jetzt hier so darlege? Vermutlich nur, um selber besser zu verstehen, was hier vielleicht noch so passieren wird. Bis dahin viel Durchhaltevermögen mir und allen, die das lesen sollten.