Post-Pirat_innen-Patrei – Oder: wieso Diskriminierung nicht einfach weg-ignoriert werden kann

Am 18. September wurde in Berin gewählt. Bei dieser Wahl konnte die junge sogenannte Piratenpartei 8,9 Prozent erziehlen und zog zum ersten mal in ein Landesparlament ein. Nach diesem Wahlergebnis entfachte jedoch „eine Genderdebatte, weil nur eine einzige Piratin auf der Landesliste steht. Die Partei argumentiert auf ihrer Webseite mit einem modernen Gedanken: Sie definiert den Menschen außerhalb der Kategorien Mann und Frau und sieht daher nur das Individuum“, so der Kommentar einer deutschen Tageszeitung.1

Eine solche Argumentation riecht schon nach Unwissen in Sachen Feminismusdebatten. Diesen Geruch wollte ich an dieser Stelle in Worte fassen, allerdings wurde dies bereits an anderer Stelle sehr treffend getan, weshalb ich im folgenden lediglich auf einen anderen Blog verlinken möchte: maedchenblog.blogsport.de.

Wer sich nicht in die mediale Isolation begeben hat, wird in den letzten Tagen um die folgende Nachricht kaum drumherum gekommen sein: die Piraten sind in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Mit überraschenden 8,9 Prozent darf die junge Partei ganze 15 Sitze bekleiden. Böse Zungen mögen behaupten, die Piratenpartei sei nicht nur jung, sondern auch noch recht inhaltsleer; in jedem Fall lässt sie sich aber bisher schwer einordnen. So wird überall wild darüber spekuliert, ob die Piraten nun rechts oder links, die neuen Grünen oder die neuen Linken sind. Und ein weiterer Punkt spielt irgendwie auch immer mit rein: Unter den 15 Abgeordneten ist nur eine Frau. (mehr…)

  1. Taz.de [zurück]

0 Antworten auf „Post-Pirat_innen-Patrei – Oder: wieso Diskriminierung nicht einfach weg-ignoriert werden kann“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


vier + = sieben